Archiv der Kategorie: Artwork

Das Floppy-Icon heißt »Speichern«

Seit mindestens 25 Jahren ist es in der IT omnipräsent: Das Disketten-Symbol, mit dem der Speichervorgang versinnbildlicht wird. Eigentlich macht dieses Symbol längst keinen Sinn mehr, kennen heutzutage doch nur noch die älteren Computernutzer überhaupt noch die Floppy-Disketten aus dem echten Leben. Grund genug für Scott Hanseman, in seinem Blog dieses und 14 andere Beispiele für überholte oder unpassende Symbole zusammen zu stellen.

Mit den Beispielen hat er größtenteils durchaus recht. Widersprechen muss ich ihm allerdings beim Lesezeichen-Symbol. Gedruckte Bücher sind allgegenwärtig und werden dieses auch noch für eine lange Zeit bleiben. Das Lesezeichen bleibt dabei unverzichtbar und bildet – meiner Meinung nach – eine perfekte Metapher für den Webbrowser: Lesezeichen sind hier und dort eine Markierung für eine (Text-)Stelle, die wir uns für späteres Nachschlagen oder späteres Weiterlesen merken wollen. Die einzige Alternative, die wir bisher geboten bekommen haben, ist das Bild des »Favoriten«. Das Setzen von Lesezeichen hat allerdings nicht immer etwas damit zu tun, auch etwas zu »favorisieren«.

Das Lesezeichen - eine unpassende Symbolik?

Ubuntu in The Wild

Als alten Linux-Hasen und Open-Source-Verfechter freut es mich immer wieder, entsprechende Software im kommerziellen bzw. professionellen Umfeld wieder zu entdecken. Software besteht natürlich nicht nur aus Programmen; dazu gehört auch das Artwork drumherum. Zu den Linux-Distributionen, die diesen Punkt beherzigen und versuchen, einen ganz eigenen optischen Stil herauszubilden, gehört Ubuntu, das seit einiger Zeit sogar mit einem eigens entworfenen Font daher kommt.

Und auch wenn ich den Ubuntu Font auf dem Desktop nicht wirklich mag, war ich doch angenehm überrascht, eine professionelle Werbebroschüre (eines Internet-Dienstleisters) auf meinem Schreibtisch landen zu sehen, die genau diesen Font verwendet. Und ich finde: im Druck macht er sich richtig gut.

Der Ubuntu-Font im Print
Der Ubuntu-Font im Print