Super Mario Maker: zum 30. Geburtstag von Super Mario macht Nintendo Kindheitswünsche wahr

Ach! Was haben wir, die wir damals (als wir noch jung waren …) tagelang auf dem SNES oder Game Boy die verschiedenen Super Mario-Titel gezockt haben, uns nach dem Abspann oder auch bei besonders schwierigen Stellen im Spiel immer einen Level-Editor gewünscht! Der kleine dicke Klempner jedenfalls wurde dieser Tage gerade runde 30 Jahre alt, und zu diesem Anlass erfüllt Nintendo uns nun mit dem »Super Mario Maker« (nur für die WiiU) diesen Kindheitstraum.

Zwar kann man mit dem Mario Maker keine vorhandenen Levels aus den Original-Titeln bearbeiten, aber man kann sich nach Herzenslust mit Elementen aus unterschiedlichen Mario-Generationen austoben. Wie bei Nintendo üblich wird das ganze auch noch ein wenig spielerisch verpackt, und die einzelnen Items müssen nach und nach »freigespielt« werden. Interessant wird das Ganze vor allem auch dadurch, dass mit dem Mario Maker erstellte Levels direkt über die Anwendung geteilt, kommentiert und bewertet werden können. Wer also kein sehr geschicktes Händchen beim Levelbau hat, kann immerhin noch (hoffentlich) gut gemachte Levels von anderen durchspielen.

Mit knapp 45 EUR verlangt Nintendo das Geld für einen Vollpreis-Titel, packt aber immerhin auch ein gebundenes, fast hundert Seiten starkes Artbook dazu. Wer noch einmal 15 EUR mehr ausgeben möchte, erhält außerdem eine Retro-Mario-Amiibo-Figur dazu. Die erhält man für den gleichen Preis auch separat, man spart beim Bündle-Kauf also (leider) nichts.

Super Mario Maker
Super Mario Maker

Ars Technica hat ein paar (also dreißig) interessante Fakten zu Super Mario gesammelt. Tests gibt es u. a. auch bei Golem und bei Superlevel.

2 Gedanken zu „Super Mario Maker: zum 30. Geburtstag von Super Mario macht Nintendo Kindheitswünsche wahr“

  1. Hi Andre, schon mal Super Mario auf den Android-Tablet oder Smartphone probiert?
    Es gibts einige Retros und Nachbauten als Android-App, bei einigen würde ich vorsichtig sein,wegen Malware und so, aber bei Software ist es immer ein eigenes Risiko, Schadsoftware zu bekommen, das kann ich bei Firefox von irgendwelche Addons kriegen, das hat dann und wann den Mozillafuchs ins traumeln gebracht?

  2. Moin,
    ich habe schon den einen oder anderen Emulator ausprobiert auf einem Android-Tablet mit USB-Controller. Hat relativ gut geklappt, aber da man auf den Nintendo-Konsolen (also Wii/WiiU und 3DS) viele der alten Klassiker recht günstig bekommt und ich sogar noch einen SNES bei mir stehen habe, ist mir das Spielen auf dem Tablet deutlich zu „frickelig“, zumal man sich da schnell in rechtlichen Grauzonen bewegt … Dass man dann noch mit Werbung zugeschi**en wird und eventuell obendrein noch Malware untergejubelt bekommt, ist da nur das i-Tüpfelchen.

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