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Ubuntu-Tablets erscheinen (angeblich) schon in diesem Jahr

Laut Canonical-Chef Mark Shuttleworth werden noch in diesem Jahr Tablets sowie Smartphones mit Ubuntu als Betriebssystem erscheinen. Auch einige wichtige Software-Anbieter wie Evernote und Grooveshark will man schon im Boot haben.

Da darf man gespannt sein; angekündigt haben Canonical und andere ja schon so einiges: Ubuntu for Android, Ubuntu for Tablets, Ubuntu for Smartphones oder auch das (an sich vielversprechende) Open-Source-Tablet mit KDE. Auf den Markt gekommen ist davon bisher: gar nichts.

Via heise.de

Ubuntu für Tablets

Mark Shuttleworth hat noch einiges vor mit seinem Ubuntu, und schon so allerhand hat er angekündigt: UbuntuTV, Ubuntu for Android, Ubuntu for Phones und nun auch noch Ubuntu for Tablets.

Im Gegensatz zu den anderen angekündigten Produkten steht letzteres immerhin seit heute in Form eines »Developer Preview« zum Testen zur Verfügung (hier), und zwar für das Galaxy Nexus sowie das Nexus 4, das Nexus 7 und das Nexus 10.

Leider traue ich mich (noch) nicht, das Ganze einmal auf meinem Nexus 7 auszuprobieren; das ist mir doch etwas zu riskant.

Das Vorstellungsvideo allerdings sieht sehr, sehr vielversprechend aus: Ubuntu for Tablets präsentiert sich durchaus ansprechend – vor allem im Vergleich zu Android, aber auch wesentlich angenehmer als das Desktop-Ubuntu – und mit einigen netten Bedienkonzepten. Anwendungen werden anscheinend auf Qt-Basis entwickelt und besitzen damit ein ausgereiftes, mächtiges und relativ weit verbreitetes Fundament. (Interessant, dass Canonical sich auch hier von GTK abwendet – man denkt eben pragmatisch.)

Bei aller Freude über das neue System und möglicher Konkurrenz für die vorhandenen Systeme, bleibt ein großes Problem, dass Canonical lösen muss: Es müssen fertige Produkte auf den Markt kommen, d. h. Canonical muss zwingend Hardware-Partner finden, die Ubuntu auf ihrer Hardware ausliefern wollen. Das scheint bisher weder bei UbuntuTV noch bei Ubuntu for Android oder Ubuntu for Phones der Fall gewesen zu sein. Es ist zu hoffen, dass sich die Situation bei Ubuntu for Tablets anders darstellt.