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BLOKK Font

Wer häufig Entwürfe und Mockups erstellt, der weiß, wie mühselig und mitunter auch langweilig es ist, immer wieder die selben Blindtexte zu verwenden – ganz zu schweigen von Erklärungsversuchen, wenn der Kunde wieder nachfragt, was der pseudo-lateinische Text denn nun bedeuten mag.

Aus Norwegen, genauer gesagt von Tom Arne Bakkemoen (@bakkemoen), kommt eine einfache, aber effektive Alternative: der BLOKK-Font, dessen Glyphen nichts weiter sind als Blöcke, mit denen man wunderbar Textzeilen andeuten kann.

Eine interessante Alternative dazu liefert der Kanadier Christian Nath mit seinem Redacted Font, der handgeschriebene Textzeilen nachahmt.

BLOKK Font
BLOKK Font

#webtypobuch

Gerrit van Aaken, einer der bekanntesten deutschen Blogger und unbestrittener Typografie-Experte, hat im Dezember sein per Crowd-Funding vorfinanziertes #webtypobuch veröffentlicht. Erhältlich ist das Buch als digitale Ausgabe in verschiedenen Shops, außerdem kann es per Print-On-Demand auch als gedrucktes Exemplar gekauft werden. Zudem ist eine Online-Ausgabe kostenlos verfügbar.

Das Buch bietet einen knappen Rundumschlag angefangen bei technischen Grundlagen und historischen Entwicklungen über die wichtigsten typografischen Grundregeln und praktischen Tipps zum »richtigen« Einsatz von Schrifttypen bis hin zu hilfreichen Software-Werkzeugen.

webtypobuch-promo

Bei rund 150 Seiten darf man nicht zu viel Tiefgang erwarten, einen guten und unterhaltsam geschriebenen Einstieg in das Thema bietet van Aaken allemal. Zudem ist der Preis für das E-Book mit knapp 10 EUR nicht zu hoch angesetzt. Daher: für jeden Webdesigner und -Entwickler zu empfehlen.

Gerrit van Aaken
#webtypobuch
148 Seiten, ab 9,98 EUR

Ubuntu in The Wild

Als alten Linux-Hasen und Open-Source-Verfechter freut es mich immer wieder, entsprechende Software im kommerziellen bzw. professionellen Umfeld wieder zu entdecken. Software besteht natürlich nicht nur aus Programmen; dazu gehört auch das Artwork drumherum. Zu den Linux-Distributionen, die diesen Punkt beherzigen und versuchen, einen ganz eigenen optischen Stil herauszubilden, gehört Ubuntu, das seit einiger Zeit sogar mit einem eigens entworfenen Font daher kommt.

Und auch wenn ich den Ubuntu Font auf dem Desktop nicht wirklich mag, war ich doch angenehm überrascht, eine professionelle Werbebroschüre (eines Internet-Dienstleisters) auf meinem Schreibtisch landen zu sehen, die genau diesen Font verwendet. Und ich finde: im Druck macht er sich richtig gut.

Der Ubuntu-Font im Print
Der Ubuntu-Font im Print